SchuB bleibt gefragt – mehr als 72’000 Kinder lernten 2025 auf dem Bauernhof
Der Bauernhof als Lernort bleibt beliebt: 2025 haben in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 72’105 Kinder im ...
Zunächst liessen wir an der Grünen Woche Berlin die vielfältigen Aktivitäten zur Vermittlung landwirtschaftlicher Themen ans mehrheitlich städtische Messepublikum auf uns wirken.
Gleich im Anschluss wechselten wir von der Grünen Woche an die dreitägige Bundestagung der BAGLoB. Der Verein vernetzt Betriebe und Institutionen mit Interesse an Bauernhofpädagogik und führt den Bildungsdialog mit den Akteuren deutschlandweit und über die Landesgrenzen hinweg.
Ganz nach dem diesjährigen Tagungsmotto «Voneinander, miteinander lernen» liessen wir uns auf das äusserst vielfältige Programm ein und wagten den Blick über den Gartenzaun.
Im bereichernden Austausch mit Gleichgesinnten aus dem grossen Kanton sowie in den Workshops und Präsentationen erhielten wir viele Einblicke in die Umsetzung von Themen, die auch bei uns höchst aktuell sind: Neben den pädagogischen und thematischen Inputs rund um die Landwirtschaft waren auch Enblicke in die staatliche Förderung der pädagogischen Hofprojekte in den verschiedenen Bundesländern und die Ausbildung der Anbieterinnen und Anbieter oder die Qualitätssicherung höchst aufschlussreich.
Die regionalen Unterschiede sind wohl ebenso gross wie in der Schweiz, nur leisten wir uns in unseren kleinräumigen Strukturen noch mehr verschiedene Systeme als unsere Nachbarn. Und wie bei uns ist auch das liebe Geld ein Thema, beziehungsweise wie man die Angebote so finanzieren kann, dass die Betriebe sich nicht mit einem Taschengeld für ihre wertvolle Vermittlungstätigkeit abspeisen lassen müssen.
Höchst spannend war ein Einblick in einen regionalen Betrieb und wie er sich nach der Wende Anfang 1990er-Jahre neu erfinden musste: Er entschied sich damals bewusst für einen pädagogischen Betriebszweig, der sich bis heute stetig weiterentwickelte und unterdessen – notabene auf einem 50-Hektarenbetrieb – 25 Prozent des Betriebsumsatzes mit der pädagogischen Vermittlungsarbeit erwirtschaftet.
Begeisternd war auch der Einblick in einen zweiten Betrieb, der auf Grund zunehmender Probleme mit dem Wasser – sowohl zuviel, als auch zuwenig – ein Agroforst-Projekt umsetzte und mit dem Projekt «Regenfest» auch pädagogisch mit Kindern aus der Region begleitet hat.
Mit vielen Eindrücken und Ideen machten wir uns auf den Heimweg. Es führte uns wieder einmal vor Augen, wie vielfältig die Möglichkeiten des Bauernhofs und seiner Themen für die Schule ist und wie wichtig dieser Teil der Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft ist: Man lernt nur schätzen, was man auch kennt, gilt bei Kindern noch mehr als bei uns Erwachsenen.
Hier gehts zum ausführlichen Bericht über die Bundestagung.
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