SchuB bleibt gefragt – mehr als 72’000 Kinder lernten 2025 auf dem Bauernhof
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Schule auf dem Bauernhof (SchuB) gibt es auch im Tessin. Dort heisst es Scuola in Fattoria (SiF) und wird von Anita Tomaszewska vom Tessiner Bauernverband, der Unione Contadini Ticinesi (UCT) betreut. Knapp 9 Prozent der schweizweit 66’000 Schulkinder im Jahr 2024 stammten aus der italienischsprachigen Schweiz.
Die 44 Tessiner SiF-Betriebe feierten am 9. September 2025 das Jubiläum mit einem grossen Fest auf der Fattoria Ponzio in Sant’Antonino. Diese ist ein langjähriger SchuB-Betrieb: Renata Ponzio ist schon seit 35 Jahren aktiv dabei und das nach wie vor mit viel Freude und Elan.
Neben vier Schulklassen, die einen Parcours zu verschiedenen Bauernhofthemen absolvierten, waren rund 30 geladene Gäste anwesend. Die Tessiner Bildungsdirektorin Marina Carobbio würdigte das Projekt als besonders wertvoll. Omar Pedrini, der Präsident der UCT ergriff das Wort und hofft, dass Wege gefunden werden können, damit dieser wichtige Austausch zwischen Stadt und Land trotz knapper Finanzen weiterhin stattfinden kann und jungen Menschen die Aufgaben und Herausforderungen der Landwirtschaftsbetriebe nähergebracht werden. Weiter wünscht er sich, dass zukünftig mehr Oberstufenklassen aus städtischen Gebieten den Weg auf einen Tessiner Bauernhof finden.
An der Jubiläumsfeier war auch die Radio Televisione Svizzera italiana RSI vor Ort und hat die Projektleiterin Anita Tomaszewska interviewt. Der Beitrag wurde im Quotidiano (Tessiner Regionaljournal) ausgestrahlt.
Der LID unterstützt die SchuB-Kantone in ihrer Arbeit, so auch die italienische Schweiz. Andreas Reichmuth vom LID überbrachte den Promotoren von Scuola in Fattoria im Tessin eine Grussbotschaft und würdigte die engagierte Arbeit der Tessiner SchuB-Betriebe, welche sehr aktiv sind und das, obwohl sie bis heute nicht auf namhafte finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand zählen können. Mit umso mehr Herz und Engagement verfolgen sie das Ziel der Verständigung zwischen Stadt und Land. Anlässe wie dieser tragen dazu bei, dass das Angebot im Kanton weiter bekannt wird und – so die Hoffnung – eines Tages wie in anderen Regionen der Schweiz, die Unterstützung nicht nur ideell bleibt.
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